
Bullmastiff
"Ein sanfter Riese, treuer Beschützer und ergebener Begleiter."
Vorstellung
Der Bullmastiff ist eine große und kräftige Hunderasse, die ursprünglich aus England stammt und für ihre beeindruckende Präsenz und ihren edlen, treuen Charakter bekannt ist. Diese sanften Riesen wurden im 19. Jahrhundert gezüchtet, um Ländereien vor Wilderern zu schützen, und vereinten die Stärke des Englischen Mastiffs mit der Entschlossenheit der Bulldogge. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher Schutzhund, der Fremden gegenüber misstrauisch, aber seiner Familie gegenüber bedingungslos anhänglich ist.
Trotz seiner Größe hat der Bullmastiff einen moderaten Bewegungsbedarf und erfordert zwei tägliche Spaziergänge und Spielzeit an einem sicheren Ort. Sie sind keine hyperaktiven Hunde, weshalb sie sich an das Leben in Innenräumen anpassen können, wenn ihnen ausreichend Platz und Stimulation geboten wird. Ihre Ausbildung sollte angesichts ihrer Intelligenz und gelegentlichen Sturheit früh beginnen und mit Methoden der positiven Verstärkung und Konsequenz erfolgen. Eine frühe Sozialisierung ist entscheidend für die ausgewogene Entwicklung ihres Schutzcharakters, insbesondere wenn sie mit Kindern oder anderen Haustieren zusammenleben. Es ist wichtig, Kindern den Umgang mit einem so großen Hund beizubringen und ihre Interaktionen stets zu beaufsichtigen.
Was die Gesundheit anbelangt, so hat der Bullmastiff wie viele große Rassen eine Lebenserwartung von 8 bis 10 Jahren und ist anfällig für bestimmte Erkrankungen wie Hüft- und Ellenbogendysplasie, Magendrehung und bestimmte Formen von Krebs. Die richtige Ernährung, speziell für Riesenrassen, ist für ihre Entwicklung und ihr Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung. Die Kosten für den Besitz eines Bullmastiffs können aufgrund des Futterverbrauchs und möglicher Tierarztkosten hoch sein, sodass er für knappe Budgets ungeeignet ist. Ihre Pflege ist dank ihres kurzen Fells einfach, erfordert jedoch Aufmerksamkeit auf Gesichtsfalten und Zahnpflege. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Bullmastiff eine hervorragende Wahl für erfahrene Besitzer ist, die einen treuen, beschützenden, ruhigen und hingebungsvollen Begleiter suchen, der bereit ist, diesen majestätischen Hund in das Herz ihres Zuhauses zu integrieren.

Wichtige Fakten
- Größe
- Riesig
- Gewicht
- 45–60 kg
- Lebenserwartung
- 8–10 Jahre
- Tägliche Bewegung
- 60 Min/Tag
- Geschätzte Summe
- 270€/Monat
- Land
- Reino Unido
Charakter & Wesen
Der Bullmastiff hat eine faszinierende Persönlichkeit: ruhig, selbstbewusst und zutiefst loyal. Auch wenn ihre imposante Erscheinung etwas anderes vermuten lässt, sind sie sehr liebevolle und sensible Riesen im Umgang mit ihrer Familie, die sie verehren und mit der sie ständige Gesellschaft suchen. Es handelt sich nicht um Hunde, die lautstark nach Aufmerksamkeit verlangen, sondern lieber in der Nähe sind, beobachten und ruhig am Familienleben teilnehmen. Ihre beschützende Natur ist tief verwurzelt; Sie sind äußerst beschützerisch und misstrauisch gegenüber Fremden, bis ihre Familie ihnen signalisiert, dass keine Gefahr besteht. Diese Eigenschaft macht sie in Kombination mit ihrer Größe zu hervorragenden Wachhunden, erfordert aber auch eine frühzeitige und umfassende Sozialisierung, um zwischen einer echten Bedrohung und einem harmlosen Besucher zu unterscheiden. Sie sind intelligente und reaktionsfähige Hunde, was das Training erleichtert, wenn es konsequent und mit positiver Verstärkung durchgeführt wird. Allerdings können sie auch etwas stur sein, daher sind Geduld und eine feste, aber sanfte Führung unerlässlich. Sie sind nicht besonders energisch und gewöhnen sich gut an einen ruhigeren Lebensstil, obwohl sie ihre täglichen Spaziergänge brauchen, um in Form zu bleiben. Zu Hause sind sie normalerweise ruhige Hunde, obwohl ihr Bellen beim Gebrauch tief und kraftvoll ist und als wirksame Warnung dient. Ihre Geduld ist bemerkenswert, insbesondere gegenüber den Kindern in der Familie, mit denen sie sanft und tolerant umgehen und stets unter Aufsicht stehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Bullmastiff ein großherziger Hund ist, der Familien, die sein Wesen verstehen und respektieren, Schutz, Zuneigung und bedingungslose Kameradschaft bietet.
Zusammenleben mit Kindern
Bullmastiffs sind im Allgemeinen ausgezeichnete Begleiter für Kinder und zeigen eine beeindruckende Geduld und Toleranz für einen Hund ihrer Größe. Ihr sanfter und beschützender Charakter erstreckt sich natürlich auch auf die jüngeren Familienmitglieder, die sie oft als „ihre Welpen“ betrachten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Bullmastiff das Ziehen an Ohren oder Schwanz stoisch toleriert, obwohl dies natürlich niemals gefördert werden sollte. Ihr ruhiges Auftreten und ihr ausgeglichener Charakter machen sie weniger anfällig für Aufregung oder impulsive Reaktionen als nervösere Rassen. Aufgrund ihrer Größe und Stärke ist es jedoch wichtig, die Interaktionen zwischen Bullmastiffs und Kindern, insbesondere Kleinkindern, stets zu überwachen. Ein versehentliches Schwanzwedeln oder ein spielerischer Schubs können ein Kind leicht umwerfen. Es ist wichtig, den Kindern den respektvollen Umgang mit dem Hund beizubringen, ihm Grenzen zu erklären und ihm die richtige Art und Weise zu nähern und ihn zu berühren. Andererseits ist eine frühe Sozialisierung des Bullmastiff-Welpen mit Kindern unterschiedlichen Alters unabdingbar, damit er sich an deren Anwesenheit, Geräusche und unvorhersehbare Bewegungen gewöhnt. Dies wird dazu beitragen, ihre wohlwollende Natur zu stärken und Missverständnissen vorzubeugen. Für Familien mit kleinen Kindern ist die Geduld des Bullmastiffs von Vorteil, aber seine Größe erfordert eine sorgfältige Haltung, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Mit der richtigen Erziehung sowohl des Hundes als auch der Kinder wird der Bullmastiff zu einem treuen Freund, einem sanften Kindermädchen und einem hingebungsvollen Beschützer der Kleinen im Haus, der ein unschätzbares Gefühl von Sicherheit und Zuneigung vermittelt.
Mit anderen Tieren
Das Zusammenleben eines Bullmastiffs mit anderen Haustieren kann erfolgreich sein, wenn die Sozialisierung bereits in jungen Jahren beginnt. Mit anderen Hunden, insbesondere wenn sie zusammen aufgewachsen sind, verstehen sie sich meist gut. Allerdings kann es bei Hunden gleichen Geschlechts, insbesondere bei Rüden, zu Konflikten kommen, wenn diese nicht gut sozialisiert sind oder die Hierarchie nicht klar festgelegt ist. Bei kleineren Tieren wie Katzen ist die Situation ähnlich: Ein Bullmastiff, der von klein auf mit einer Katze aufgewachsen ist, wird diese wahrscheinlich als Teil der Familie akzeptieren. Wenn jedoch später eine Katze oder ein anderes kleines Haustier eingeführt wird, könnte deren Beutezug, wenn auch abgeschwächt, zum Vorschein kommen. Der Schlüssel liegt in der schrittweisen Einführung, der ständigen Aufsicht und der positiven Verstärkung, um ein friedliches Zusammenleben zu fördern.
Gesundheit & Vorsorge
Wie viele große und riesige Rassen haben Bullmastiffs eine relativ kurze Lebensdauer von 8 bis 10 Jahren und sind anfällig für bestimmte genetische und rassespezifische Bedingungen. Hüft- und Ellenbogendysplasie sind häufige Probleme, daher ist es wichtig, Welpen von verantwortungsvollen Züchtern zu erwerben, die die Elterntiere auf gesundheitliche Probleme untersuchen. Sie sind auch anfällig für verschiedene Augenkrankheiten, wie etwa fortschreitende Netzhautatrophie und Entropium/Ektropium. Krebs, einschließlich Lymphomen und Mastzelltumoren, ist leider eine der häufigsten Todesursachen bei dieser Rasse. Magentorsion (Blähungen) oder Magendilatationsvolvulus ist ein schwerer und möglicherweise tödlicher medizinischer Notfall, der Hunde mit tiefem Brustkorb betrifft; Es wird empfohlen, die Mahlzeiten aufzuteilen und anstrengende Übungen vor und nach dem Essen zu vermeiden. Auch Herzerkrankungen, wie zum Beispiel eine subvalvuläre Aortenstenose, können auftreten. Aufgrund ihrer Größe neigen sie zu Gelenk- und Knochenproblemen; Die richtige Ernährung während des Wachstums ist wichtig, um eine zu schnelle Entwicklung zu verhindern, die zu einer Überbeanspruchung der Gelenke führt. Es können auch Hautallergien und Hautprobleme auftreten. Um einen Bullmastiff so gesund wie möglich zu halten, sind regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und eine gründliche Überprüfung der genetischen Vorgeschichte der Eltern von entscheidender Bedeutung.
Gesundheitsrisiken
- •Dysplasie
- •Magendrehung
- •Krebs
Pflege
Ernährung
Die Ernährung von Bullmastiffs ist angesichts ihrer Größe und schnellen Wachstumsrate als Welpe von entscheidender Bedeutung. Sie benötigen eine **hochwertige Ernährung, die für Riesenrassen entwickelt wurde**, reich an hochwertigem Protein für den Muskelaufbau und mit einem ausreichenden Gleichgewicht an Kalzium und Phosphor für ein gesundes, kontrolliertes Knochenwachstum, wodurch Gelenkprobleme wie Dysplasie vermieden werden. Bullmastiff-Welpen benötigen eine spezielle Fütterung, die kein zu schnelles Wachstum fördert, da dies zu einer übermäßigen Belastung ihrer sich entwickelnden Gelenke führen kann. Es wird empfohlen, die Tagesration bei Erwachsenen auf mindestens zwei bis drei Mahlzeiten aufzuteilen, um das Risiko einer Magendrehung zu verringern, eine häufige Erkrankung bei Rassen mit tiefem Brustkorb. Gewichtskontrolle ist entscheidend, um Fettleibigkeit vorzubeugen, die Gelenk- und Herzprobleme verschlimmern kann. Der Kalorienbedarf variiert je nach Alter, Aktivitätsniveau und individuellem Stoffwechsel. Daher ist es ratsam, einen Tierarzt zu konsultieren, um einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen.
Pflege & Hygiene
Die Pflege von Bullmastiffs ist dank ihres kurzen, dichten Fells relativ einfach. **Wöchentliches Bürsten** mit einer Bürste mit weichen Borsten oder einem Gummihandschuh reicht aus, um lose Haare zu entfernen und den Glanz des Fells zu erhalten. Während der Fellwechselsaison kann ein häufigeres Bürsten, zwei- bis dreimal pro Woche, erforderlich sein. Bäder sollten nur bei Bedarf mit einem speziellen Hundeshampoo durchgeführt werden, um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden. Es ist wichtig, auf die **Falten im Gesicht** zu achten und diese regelmäßig zu reinigen, um die Ansammlung von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern, die zu Reizungen oder Infektionen führen kann. **Zahnpflege** ist von entscheidender Bedeutung; Das Zähneputzen mehrmals pro Woche mit Hundezahnpasta ist ideal, um Zahnsteinbildung und Parodontitis vorzubeugen. **Nägel sollten regelmäßig gekürzt werden**, um zu verhindern, dass sie zu lang werden und Beschwerden oder Gehprobleme verursachen. Schließlich sollte die **Hygiene der Ohren** zur Routine gehören, indem die Ohren überprüft und sanft gereinigt werden, um Infektionen vorzubeugen, insbesondere wenn der Hund gerne schwimmt.
Bewegung & Erziehung
Bewegungsplan
Trotz seiner Größe ist der Bullmastiff kein Hund, der extrem viel Bewegung erfordert. Es handelt sich um Hunde mit **mäßiger Energie**, die Ruhe genießen, aber regelmäßige Aktivität benötigen, um körperlich und geistig gesund zu bleiben. Im Allgemeinen reichen mindestens **zwei tägliche Spaziergänge von 30 bis 60 Minuten** aus. Sie genießen flotte Spaziergänge, sind jedoch aufgrund ihrer körperlichen Statur und ihrer Anfälligkeit für Hitzschläge keine idealen Begleiter für lange Läufe oder hochintensive Aktivitäten, insbesondere bei heißem Wetter. Auch mäßiges Spielen in einem sicheren Garten mit Bällen oder interaktiven Spielzeugen ist von Vorteil. Es ist wichtig, übermäßiges Training bei Bullmastiff-Welpen zu vermeiden, da sich ihre Gelenke entwickeln und vorzeitige Anstrengung zu langfristigen Problemen führen kann. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktivität und Ruhe ist der Schlüssel zur Gesundheit und zum Wohlbefinden dieser Rasse. Ein gut trainierter Bullmastiff wird zu Hause ein ruhigerer und ausgeglichenerer Begleiter sein.
Erziehung
Bullmastiff-Training ist von grundlegender Bedeutung und muss aufgrund seiner Größe und potenziellen Stärke bereits im Welpenalter beginnen. Sie sind intelligente Hunde mit dem starken Wunsch, ihren Besitzern zu gefallen, was sie empfänglich für **positives Verstärkungstraining** macht. Allerdings können sie auch etwas hartnäckig sein, daher sind **Konsistenz und Geduld** der Schlüssel. Feste, aber stets sanfte und faire Führung ist entscheidend für die Festlegung von Regeln und einem Band des gegenseitigen Respekts. **Eine frühe und umfassende Sozialisierung** ist von größter Bedeutung, da sie schon in jungen Jahren mit verschiedenen Menschen, Hunden, Orten und Geräuschen in Berührung kommen, damit sie ein ausgeglichenes Temperament entwickeln und neue Situationen gelassen annehmen können. Kurse zur Sozialisierung von Welpen werden dringend empfohlen. Aufgrund ihres Beschützerinstinkts ist es wichtig, ihnen beizubringen, **ihre Impulse zu kontrollieren** und zwischen einer echten Bedrohung und alltäglichen Situationen zu unterscheiden. Um mit einem so großen Hund sicher umgehen zu können, muss ein grundlegendes Gehorsamstraining (sitzen, bleiben, kommen, an der Leine gehen) frühzeitig erlernt werden. Bestrafende Trainingsmethoden sollten niemals angewendet werden, da sie die Bindung schädigen und unerwünschte Verhaltensweisen oder Aggressionen fördern können. Ein gut erzogener und sozialisierter Bullmastiff ist ein vorbildlicher Begleiter.
Monatliche Kosten
Die größten Auswirkungen auf das Budget haben Lebensmittel (für die jeden Monat viele Kilo Premium-Trockenfutter benötigt werden) und die Veterinärversicherung, da Medikamente und Operationen für Riesenrassen deutlich teurer sind.
Schätzung für Westeuropa, gesunder erwachsener Hund. Variiert je nach Region und Anbieter.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- ✓Äußerst loyal und beschützerisch gegenüber seiner Familie.
- ✓Ruhiges und geduldiges Temperament, insbesondere mit Kindern (unter Aufsicht).
- ✓Aufgrund seiner Größe und seines wachsamen Wesens ein ausgezeichneter Wachhund.
- ✓Einfache Fellpflege.
- ✓Erfordert mäßige Bewegung und passt sich gut an das Leben in Innenräumen an.
Nachteile
- !Erfordert eine solide Sozialisierung und Schulung vom Welpenalter an, um seine Größe und Stärke zu beherrschen.
- !Sabbern, besonders nach dem Trinken oder Essen.
- !Relativ kurze Lebenserwartung (8-10 Jahre) und anfällig für Gesundheitsprobleme bei vielen Rassen.
- !Kann gegenüber anderen Hunden oder Haustieren territorial sein, wenn er nicht gut sozialisiert ist.
- !Hohe Kosten für Futter und Tierarztkosten.
Ideal für
- • Familien auf der Suche nach einem treuen und liebevollen Wachhund.
- • Erfahrene Besitzer, die mit einem großen und starken Hund umgehen können.
- • Haushalte mit einem ruhigeren Lebensstil, die sich aber zu täglichen Spaziergängen verpflichten.
- • Menschen, die einen Hund mit imposanter Präsenz, aber sanftem Herzen schätzen.
Nicht empfohlen für
- • Erstbesitzer oder Personen, die einen pflegeleichten Hund suchen.
- • Sehr aktive Familien, die einen Begleiter für Marathons oder Extremsportarten suchen.
- • Haushalte, in denen der Hund viele Stunden alleine verbringt, da er Gesellschaft braucht.
- • Knappe Budgets aufgrund ihres Futterbedarfs und potenzieller Tierarztkosten.
Wie er in jede Situation passt
Ein Bullmastiff kann sich an eine Wohnung gewöhnen, wenn er täglich ausreichend Bewegung erhält und über genügend Platz im Innenbereich verfügt, um sich zu bewegen, ohne sich eingeengt zu fühlen. Allerdings kann seine Größe auf kleinem Raum eine Herausforderung darstellen. Es werden ausgiebige Spaziergänge nötig sein.
Ideal. Ein umzäunter Garten eignet sich hervorragend zum Ausruhen, ersetzt jedoch keine Spaziergänge. Sie müssen vor Sonne und Regen geschützt werden, da sie nicht ausschließlich im Freien stehen sollten.
Nicht die beste Wahl. Ihr kurzes Fell schützt sie nicht vor Hitze und sie sind anfällig für Hitzschläge. Sie benötigen ständigen Zugang zu Schatten und Wasser, und in den heißesten Stunden sollte auf Bewegung verzichtet werden.
Sie vertragen mäßige Kälte besser als extreme Hitze, ihr kurzes Fell bietet jedoch keinen großen Schutz. In sehr kalten Klimazonen benötigen sie Mäntel für Spaziergänge und sollten nicht im Freien schlafen.
Erfordert aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts ständige Aufsicht. Obwohl sie geduldig sind, können sie ein kleines Kind versehentlich umwerfen. Der Schlüssel liegt darin, gegenseitigen Respekt zu lehren. Eine frühe Sozialisation ist entscheidend.
Für ältere Kinder, die es verstehen, respektvoll mit einem großen Hund umzugehen, kann der Bullmastiff ein wunderbarer Begleiter und Beschützer sein. Sie werden vom Gehorsamsunterricht profitieren. Dennoch wird eine Aufsicht empfohlen.
Nicht ideal für Erstbesitzer. Ihre Größe, Stärke und ihr Beschützerinstinkt erfordern Erfahrung im Training, in der Sozialisierung und im Umgang mit großen Rassen sowie eine geduldige und feste Führung.
Ausgezeichnete Wahl. Ein Besitzer, der Erfahrung im Umgang mit großen Hunden hat und in der Lage ist, konsequent zu trainieren und gründlich zu sozialisieren, wird im Bullmastiff einen treuen und lohnenden Begleiter finden.
Obwohl er nicht für hochintensive Sportarten geeignet ist, findet eine aktive Familie, die lange, ruhige Spaziergänge und moderate Wanderungen genießt, im Bullmastiff einen guten Begleiter. Nichts für Marathonläufer.
Nicht die beste Option. Bullmastiffs sind sehr anhänglich und brauchen die Gesellschaft der Familie. Eine übermäßig beschäftigte Familie, die sich nicht der Sozialisierung und Bewegung widmen kann, wird zu einem unglücklichen Bullmastiff führen.
Obwohl ihr Haar kurz ist, sind Bullmastiffs **nicht hypoallergen**. Sie verlieren Haare und Hautschuppen, was allergische Reaktionen hervorrufen kann. Sie sind nicht für Menschen mit mittelschweren bis schweren Allergien geeignet.
Keine Rasse für kleine Budgets. Ihr Unterhalt, insbesondere hochwertiges Riesenrassenfutter und mögliche Tierarztkosten, können erheblich hoch sein.
Herkunft & Geschichte
Sie wurden in England durch Kreuzung von englischen Mastiffs (wegen ihrer Größe) und Bulldoggen (wegen ihrer Zähigkeit) gezüchtet, um Wildhütern zu helfen. Ihr Hauptzweck bestand darin, Wilderer im Dunkeln aufzuspüren, zu bekämpfen und am Boden festzunageln, ohne sie tatsächlich zu beißen. Diese genetische Kombination führte zu einem kraftvollen und schnellen Hund, der in der Lage war, große Entfernungen lautlos zurückzulegen und einen erwachsenen Mann mit seiner Kraft zu unterwerfen, ohne die extreme Aggressivität eines Kampfhundes, die für seine Rolle entscheidend war. Die „Wildhüter-Nachthunde“, wie sie genannt wurden, wurden für ihren Mut und ihre Zuverlässigkeit hoch geschätzt.
Der Bullmastiff war ursprünglich als „Nachthund des Wildhüters“ bekannt, da er Wilderer nachts lautlos aufspüren und zur Strecke bringen und sie ohne Beißen festnehmen kann – eine einzigartige Eigenschaft.
Häufige Fragen
Sabbert der Bullmastiff viel?▾
Ja, wie viele Rassen mit großem Gesicht und lockeren Lippen neigt der Bullmastiff dazu, zu sabbern, insbesondere nach dem Trinken von Wasser, Essen oder wenn er aufgeregt ist. Eigentümer müssen dies akzeptieren und bereit sein, regelmäßig zu reinigen. Um die Umwelt und den Hund sauber zu halten, empfiehlt es sich, ein Tuch griffbereit zu haben. Das Sabbern kann von Individuum zu Individuum variieren, ist aber ein gemeinsames Merkmal der Rasse.
Können sie gut mit kleinen Kindern umgehen?▾
Bullmastiffs sind dafür bekannt, sehr geduldig und tolerant gegenüber Kindern zu sein. Aufgrund ihrer Größe und Stärke kann jedoch selbst ein versehentliches Spielen ein kleines Kind umwerfen. Ständige Aufsicht und die Vermittlung eines respektvollen Umgangs mit dem Hund sind für Kinder unerlässlich. Eine frühzeitige und gründliche Sozialisierung des Bullmastiff-Welpen mit Kindern ist von größter Bedeutung, um ein sicheres und glückliches Zusammenleben für alle zu gewährleisten.
Wie viel Bewegung braucht ein Bullmastiff?▾
Trotz ihrer Größe hat der Bullmastiff einen moderaten Bewegungsbedarf. Im Allgemeinen reichen zwei tägliche Spaziergänge von 30–60 Minuten aus, zusammen mit etwas Spielzeit an einem sicheren Ort. Sie sind keine Hunde für Marathonläufe oder hochintensive Aktivitäten, und anstrengende Übungen sollten bei Welpen oder an heißen Tagen vermieden werden. Übermäßige Bewegung, insbesondere im Welpenalter, kann die sich entwickelnden Gelenke schädigen.
Ist der Bullmastiff leicht zu erziehen?▾
Ja, sie sind intelligente und hilfsbereite Hunde, was sie für Training empfänglich macht. Allerdings können sie auch hartnäckig sein, daher sind Konsequenz, Geduld und der Einsatz positiver Verstärkungsmethoden entscheidend. Eine frühzeitige Gehorsamkeitserziehung und eine umfassende Sozialisierung vom Welpenalter an sind von grundlegender Bedeutung, um ihre Größe und ihren ausgeprägten Beschützerinstinkt effektiv und sicher zu bewältigen.
Was sind die häufigsten Gesundheitsprobleme bei Bullmastiffs?▾
Bullmastiffs sind anfällig für Hüft- und Ellenbogendysplasie, Augenprobleme wie Entropium, Magendrehung (Blähungen) und bestimmte Krebsarten. Sie können auch an Herzerkrankungen und Hautproblemen leiden. Es ist von entscheidender Bedeutung, Züchter zu recherchieren und sich über Gesundheitsuntersuchungen der Eltern zu informieren sowie regelmäßige Tierarztbesuche und eine angemessene Ernährung jederzeit einzuhalten, um Risiken zu minimieren.
Wie viel kostet die Haltung eines Bullmastiffs pro Monat?▾
Die Haltung eines Bullmastiffs kann etwa 270 € pro Monat kosten. Der Großteil dieses Budgets fließt in hochwertiges Futter für Riesenrassen (120 €) und in Veterinärversicherungen bzw. Rückstellungen für eventuelle medizinische Ausgaben (50–60 €), da Medikamente und Eingriffe bei großen Hunden deutlich teurer sind. Hinzu kommen Grundpflegekosten und andere unvorhergesehene Kosten. Bei diesen Kosten handelt es sich um eine Schätzung.
Braucht ein Bullmastiff viel Platz?▾
Obwohl es sich um große Hunde handelt, sind sie nicht hyperaktiv und gewöhnen sich überraschend gut an das Leben in Innenräumen, sogar in Wohnungen, solange sie täglich spazieren gehen. Ein Haus mit Garten wird jedoch immer vorzuziehen sein, damit sie ihre Beine sicher ausstrecken können. Das Wichtigste ist, dass sie einen komfortablen Raum zum Entspannen haben und dass ihre Familie ihnen Zeit und Gesellschaft widmet.
Sind Bullmastiffs gute Reisehunde?▾
Aufgrund ihrer Größe erfordert das Reisen mit einem Bullmastiff viel Planung. Sie benötigen ein geräumiges Fahrzeug und einen für ihr Gewicht und ihre Größe geeigneten Gepäckträger, wenn sie mit dem Flugzeug, der Bahn oder im Kofferraum mancher Autos reisen. Ihr ruhiges Temperament kann sie zu guten Reisebegleitern machen, wenn sie schon in jungen Jahren daran gewöhnt werden, aber die Logistik ihrer Größe wird immer ein wichtiger Faktor sein, den es zu berücksichtigen und im Voraus zu planen gilt.
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