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„Gib Pfote“ beibringen

Der Lieblingstrick auf jeder Party.

„Gib Pfote“ beibringen

Pfote geben dient der Unterhaltung, ist aber auch eine tolle Propriozeptionsübung – also für das Bewusstsein deines Hundes für seinen eigenen Körper. Und ehrlich gesagt macht es Großeltern und kleine Kinder sehr glücklich.

Was du erreichst

  • Verbessert die Körperwahrnehmung
  • Ein sozialer Trick, den die ganze Familie liebt
  • Grundlage für High-Five, Winken und Umarmen

Tricks bauen zudem den Wortschatz und das Selbstvertrauen auf.

Bevor du beginnst

  • · Beherrscht „Sitz“

Material

  • · Kleine Leckerlis

Schritt für Schritt

  1. 1

    Hund sitzt, Leckerli versteckt

    Lass deinen Hund vor dir sitzen. Versteck ein Leckerli in deiner Faust und halte sie auf Brusthöhe.

  2. 2

    Warte, bis er es mit der Pfote versucht

    Die meisten Hunde schnüffeln oder lecken. Ignoriere das. Sobald er die Pfote hebt, um die Hand zu öffnen: „Ja!“ und öffne die Hand für das Leckerli.

  3. 3

    Wiederholen und benennen

    Nach 5-10 Erfolgen führst du das Wort „Pfote“ ein, kurz bevor du die Faust senkst.

  4. 4

    Offene Hand

    Biete nun die offene Hand auf Brusthöhe an. Wenn er die Pfote darauflegt: „Ja!“ und Leckerli aus der anderen Tasche. So wird die Hand zum Sichtzeichen.

  5. 5

    Die andere Pfote

    Wiederhole den Vorgang für die andere Pfote. Benutze ein anderes Wort: „Andere“, „Give Five“, egal. Aus seiner Sicht ist das ein neuer Trick.

Häufige Fehler

  • Die Pfote mit der Hand greifen und erzwingen (er lernt nicht, er gibt nur nach)
  • Nach der Pfote fragen, wenn er aufgeregt ist oder springt

Wenn etwas nicht klappt

Er kratzt nur, ohne die Pfote sauber zu heben

Belohne schrittweise höhere Versuche. Wenn er nur 1 cm hebt, belohnen. Dann 5 cm. Dann 10 cm.

Profi-Tipps

  • Sobald beide Pfoten funktionieren, kannst du sie verknüpfen: „Pfote“–„andere“–„gib fünf“–„High Five“. Jeder Schritt ist ein neuer Trick.

Vertiefung

Pfötchengeben ist der erste soziale Trick, den die meisten Familien ihrem Hund beibringen. Er ist ein hervorragendes Diagnosemittel für die Motivation und Problemlösungsfähigkeit des Tieres und zudem eine Brücke zum Erlernen komplexerer Tricks wie Winken, Umarmen oder Target-Training.

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